Vertikale Gärten

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Vertikale Gärten bereichern unser Leben auf eine wunderschöne, platzsparende und nachhaltige Weise. Wenn Sie jemals versucht waren, selbst einen zu gestalten, dann ist es jetzt an der Zeit, Ihren grünen Daumen unter Beweis zu stellen!

Mit diesen einfachen Schritten und Ideen des talentierten Gartenbauteams des Hotel de Russie können Sie eine Pflanzenwand einrichten, die ohne allzu viel Aufwand Schwung in Ihren Raum bringt.

1. Finden Sie einen Rahmen für Ihren Garten

Es gibt viele verschiedene Arten von vertikalen Gärten, aus denen man wählen kann. Eine einfache Option ist ein Taschengarten mit Pflanzen, die in aus Filz oder Leinwand gefertigte Taschen gesetzt werden. Alternativ können Sie Ihren vertikalen Garten auch in einer Holzpalette einrichten, indem Sie Gartenbaugewebe an die Rückseite, den Boden und die Seiten heften. Das Innere kann dann vollständig mit Erde befüllt werden und Pflanzen können durch die Lamellenöffnungen wachsen.

2. Prüfen Sie die Sonneneinstrahlung

Die von Ihren Pflanzen benötigte Sonneneinstrahlung sollte ausschlaggebend dafür sein, wo Sie Ihren vertikalen Garten platzieren. Wenn Sie zum Beispiel vorhaben, Sukkulenten und Kakteen einzubeziehen, empfiehlt unser Expertenteam, einen Raum zu wählen, der halb Sonne, halb Schatten bietet, und vollen Schatten bzw. volles Sonnenlicht zu vermeiden.

3. Wählen Sie Ihre Pflanzen

Zusätzlich zu Sukkulenten können Sie auch Kräuter, Gemüse, krautige Pflanzen wie Blumen und Farne oder sogar Schlepppflanzen wie Philodendron wählen, deren zartgrüne Stängel wie ein Wasserfall herabfallen. Da die Pflanzen jedoch vertikal stehen, ist es wichtig, ihre „Flexibilität“ zu beachten.

4. Kombinieren Sie Pflanzen mit ähnlichen Bedürfnissen

Am besten wählt man nach Möglichkeit Pflanzen, die entweder in der vollen Sonne oder im vollen Schatten und zudem ungefähr gleich schnell wachsen. 

5. Die Basics

Verwenden Sie auf jeden Fall Blumenerde. Vertikale Gärten trocknen ebenso wie Töpfe schnell aus. Blumenerde hilft, das Wasser zurückzuhalten und die Feuchtigkeit zu speichern.

Ein weiterer wichtiger Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, ist die Schwerkraft, die das Wasser nach unten zieht. Pflanzen, die nicht so viel Wasser benötigen, empfehlen sich für den oberen Bereich des Gartens, da dieser am schnellsten austrocknet. Platzieren Sie die Pflanzen, die feuchtere Bedingungen mögen, hingegen eher am unteren Ende.

6. Gut zu wissen

Wenn Sie eine Holzpalette oder einen Behälter mit Lamellen verwenden, lassen Sie Ihre Pflanzen zunächst einige Wochen lang horizontal wachsen, damit ihre Wurzeln sich festigen und den Boden stabilisieren. Wenn Sie Pflanzen mit jungen Wurzeln von Anfang an vertikal pflanzen, wird die Schwerkraft die Erde nach unten ziehen. 

Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Behälter oder die Palette über mehrere Wochen hinweg nach und nach in eine vertikale Position zu bringen und dem Garten so Zeit zu geben, sich anzupassen.

7. Nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem

Ein vertikaler Garten muss meist häufiger bewässert werden als ein normaler Garten. Daher empfehlen wir, ein Tropfbewässerungssystem zu verwenden. Diese gibt es in verschiedenen Varianten, die von ausgeklügelten Systemen mit Schläuchen und Zeitschaltuhren bis hin zu einfacheren Optionen reichen, bei denen Löcher im Boden von Pflanzgefäßen oder Taschen das

Wasser heruntertropfen lassen. Wie bei einem normalen Containergarten können Sie natürlich auch eine Gießkanne verwenden; achten Sie jedoch darauf, dass das Wasser gut verteilt wird.

8. Halten Sie einige zusätzliche Pflanzen bereit

Wahrscheinlich werden bei der Einrichtung Ihres vertikalen Gartens nicht alle Pflanzen gedeihen. Halten Sie für diesen Fall ein paar zusätzliche Setzlinge bereit, damit keine unschönen Lücken entstehen. Dies lässt sich am einfachsten verwirklichen, wenn Ihre Pflanzen wie in einem Containergarten in Abständen stehen.

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