IInmitten der sakralen Atmosphäre einer ehemaligen Kirche sind Andreas Schmittens massive Raumskulpturen aus endlos verlängerten Gliedmaßen und Gesichtern zur Schau gestellt, eindrucksvoll und verstörend zugleich. Sie sind Teil seiner ersten Einzelausstellung in der König Galerie in Berlin mit dem Titel Sesshaft und haben das Ziel, die menschliche Lebensweise im Zeitalter der Globalisierung zu reflektieren.
Berlin ist berühmt für seine beeindruckende Kunst- und Kulturgeschichte und hat eine lebendige Szene, in der Kunstschaffende aus der ganzen Welt leben und arbeiten. Nur dreißig Minuten Fußweg vom Hotel de Rome entfernt, befindet sich eine der bedeutendsten Galerien für zeitgenössische Kunst in Berlin, die König Galerie, die 2002 von Johann König gegründet wurde und derzeit 40 internationale aufstrebende sowie etablierte Künstler und Künstlerinnen ausstellt, die meist einer jüngeren Generation angehören. Königs Fokus liegt auf interdisziplinären, konzeptorientierten und raumbezogenen Ansätzen, in einer Vielzahl von Medien wie Skulptur, Video, Sound, Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Performance.
Die aktuelle Galerie wurde im Mai 2015 in einer alten Kirche im brutalistischen Stil der 1960er Jahre eingerichtet. Es gibt auch einen König London und einen König Tokio, sowie einen König Digital, der Werke von Künstlerinnen und Künstlern präsentiert, die Online-Ereignisse kreieren. Die Galerie ist Teil der Art Basel und Frieze und wird vom Museum of Modern Art in New York und der Guggenheim Foundation gefördert.
Eine weitere Ausstellung in der König Galerie, Born in the Fluffy Journey.
In der Kapelle gezeigt wird, besteht aus bunten, verträumten Landschaften, die von Tieren, Pflanzen und jungen Mädchen im Manga-Stil bewohnt werden, geschaffen von Ayako Rokkaku, die sich als eine der faszinierendsten japanischen Künstlerinnen der Gegenwart etabliert hat.
Eine sich ständig wandelnde Kunstszene
Die König Galerie ist nur eine von vielen Galerien für zeitgenössische Kunst in Berlins sich stets weiterentwickelnder Kunstszene, die sich vom konventionellen Galerieraum zu ungewöhnlicheren Kunsträumen gewandelt hat.
Die Boros Collection, die sich in einem umgebauten Bunker befindet, zeigt faszinierende Werke internationaler Künstler von 1990 bis heute, darunter Arbeiten von Martin Boyce, Andreas Eriksson, Guan Xiao, He Xiangyu, Uwe Henneken und Yngve Holen.
Eines der Highlights in der Boros Collection ist eine Installation mit dem Titel Pattern of Activation (2014) von Katja Novitskova, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Technologie unsere Zukunft komplett verändern könnte. Eine weitere Arbeit, Sniffing for every jungle (2013), von Justin Matherly, besteht aus einer gewaltigen Betonskulptur eines Löwen, der von Rollatoren umgeben ist.
Exklusive Kunst für unsere Gäste
Während Berlins Kunstgalerien zwar unmittelbar vor der Tür des Hotel de Rome liegen, können Gäste die zeitgenössische Kunstszene Berlins jedoch auch entdecken, ohne das Hotel verlassen zu müssen. Das Rocco Forte arbeitet regelmäßig mit der Circle Culture Gallery zusammen, die für ihre plakative Kunst aus der urbanen Subkultur bekannt ist, und veranstaltet hier regelmäßig Ausstellungen im Haus. Achten Sie auf die riesige rote Käfiginstallation in der Lobby des Hotels.
Die Galerie mit Sitz in Mitte wurde 2003 von Dirk Staudinger und Johann Haehling von Lanzenauer gegründet und widmet sich Themen, die von Design und Musik bis hin zu Architektur und Straßenkunst reichen. Zu den wichtigsten früheren Ausstellern gehören der amerikanische zeitgenössische Straßenkünstler Shepard Fairey, der anonyme Fotograf und Künstler JR und Raymond Pettibon, der für seine comicartigen Zeichnungen bekannt ist. Die Galerie ist für Gäste der Rocco Forte Hotels nach Terminvereinbarung geöffnet.
Für weitere Informationen oder um Ihren Besuch bei Hotel de Rome zu buchen, senden Sie eine E-Mail an reservations.derome@roccofortehotels.com oder rufen Sie uns unter +49 30 460 609 1430 an. Entdecken Sie innovative Werke aufstrebender und etablierter Kunstschaffender in Berlins vielseitigen Galerien und Museen für zeitgenössische Kunst.
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