Dieses Jahr entwickelt sich Wellness weiter. Sie wird sanfter. Intuitives Wohlbefinden, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auch auf Reisen seine Wirkung entfaltet oder diese sogar verbessert. Eine Form der Regeneration, die Sie erfrischt, ohne dass Sie genau sagen könnten, wann die Veränderung eintrat. Wellness, die nicht inszeniert ist, sondern sich mühelos und selbstverständlich anfühlt.
Vielleicht beginnt alles mit dem Wasser. Mit einem morgendlichen Bad in der Adria, unweit der Masseria Torre Maizza – ein Eintauchen, um den Wellen zu lauschen, deren Rhythmus zu ihrem persönlichen Soundtrack wird. Oder Portobello Beach im Morgengrauen, nur wenige Minuten von The Balmoral entfernt – der Moment, in dem der erste Schock des kalten schottischen Wassers der wohltuenden Wärme der Strandsauna weicht. Das Salz, das auf der Haut zurückbleibt. Das Gefühl, dass der Körper leichter ist und gleichzeitig präsenter.
Manchmal bedeutet Wohlbefinden auch sich einfach nur treiben zu lassen. Eine Fahrradtour in Brüssel vom Hotel Amigo aus, ohne festes Ziel und ohne Eile, klärt den Kopf mehr als jede sorgfältig geplante Strecke. Der Grand-Place liegt gleich hinter dem Hotel und Sie können Ihn erkunden wann immer Sie Lust dazu haben. Vielleicht biegen Sie in Ihnen unbekannte Gassen ein, einfach weil sie interessant wirken, entdecken einen Antiquitätenmarkt, von dem Sie noch nie gehört haben, und erkunden so den Lauf der Zeit anhand von Objekten, die sie überdauert haben. In Edinburgh könnte es bedeuten, dem Water of Leith bis nach Stockbridge zu folgen, in einem kleinen Buchladen zu stöbern, sich mit einem Roman in eine Ecke zurückzuziehen und den angenehmen Geruch vergilbter Seiten einzuatmen. So vergeht ein Nachmittag, für den man sich nicht rechtfertigen muss.
Auch das Erlernen von Neuem wird zu einer stillen Form der Regeneration, da Sie dafür nur Ihre Hände und Ihre Aufmerksamkeit benötigen. In Apulien gewährt Ihnen die Begegnung mit einer Weberin oder einem Töpfer den Zugang zur kontemplativen Kraft des Handwerks – die ruhige Bewegung des Fadens im Webrahmen oder das kühle, formbare Gewicht des Tons unter den Fingerspitzen. Dabei ist eine Art der Konzentration gefragt, bei der alles andere in den Hintergrund rückt, ein Rhythmus, in den sich der Atem ganz von selbst einfügt. Oder Sie nehmen an einem Schokoladen-Workshop in Brüssel teil, in dem das Temperieren beinahe zur Meditation wird – die Hände bewegen sich intuitiv und das Erlebnis ist wichtiger als ein perfektes Ergebnis. Diese Augenblicke schenken durch bewusstes, sorgfältiges Gestalten neue Kraft.
Achtsamkeit gehört ganz selbstverständlich zum Tagesrhythmus. Ein Facial an der Forte Vita Bar im Irene Forte Spa des The Balmoral – eine Behandlung, die sich mühelos in den Nachmittag einfügt, wohltuend, wirkungsvoll und doch ohne großen Zeitaufwand. Die uralten Olivenbäume der Masseria Torre Maizza ziehen Sie magisch an. Eine Yogamatte unter ihrem Blätterdach, das Spiel von Licht und Schatten, die Ruhe von Jahrhunderten, die eine meditative Tiefe bieten, die anderswo kaum erreichbar scheint.
Oder Sie verbringen eine Stunde vor einem einzigen Gemälde im Magritte Museum in Brüssel und nehmen sich alle Zeit der Welt, um jeden Pinselstrich genau zu studieren. Keine Eile. Nur Sie und die Kunst. Später kehren Sie ins Hotel Amigo zurück, zu Le Joueur Gourmand an der Bar Magritte – einem kontemplativen Schachspiel mit surrealistischer Note, bei dem jede Figur eine essbare Kreation ist. Livemusik begleitet Ihre Züge, die Süße so regenerierend wie die Ruhe selbst. Jede kleine Versuchung ist ein selbstverständlicher Teil des Wohlbefindens.
Diese kleinen Momente schaffen Raum, in dem sich Wellness ganz von selbst entfalten kann – das Rauschen der Wellen, der Geruch alter Bücher, das kühle Gewicht des Tons in Ihren Händen.
Lassen Sie Wellness geschehen. Erleben Sie die Masseria Torre Maizza in Apulien, The Balmoral in Edinburgh und das Hotel Amigo in Brüssel – Orte, an denen Erholung selbstverständlich ist.
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