Jedes Jahr aufs Neue: Sizilien lässt einen nicht mehr los

An der Südwestküste Siziliens errichteten die alten Griechen einst eine Stadt, die sie nach ihrem beliebtesten Halbgott Herakles benannten. Der Überlieferung nach gewann Herakles diesen Teil der Insel in einem Ringkampf gegen Eryx, der im Westen Siziliens lebte. Sie besagt auch, dass seine Nachkommen eines Tages zurückkehren und die Region für sich beanspruchen könnten. Genau das taten sie Jahrhunderte später: Auf einem Felsvorsprung über dem Meer gründeten die Siedler die Stadt Herakleia Minoa. Noch heute zeugen an dieser Stelle die antiken Säulen und das Theater von ihrer einstigen Pracht, wenngleich die salzige Meeresluft deutliche Spuren hinterlassen hat. Zwar liegen die Geschehnisse dieser Überlieferung gut zweieinhalbtausend Jahre zurück, doch die Sizilianer sprechen darüber, als sei es erst gestern geschehen.

Auf der Insel ticken die Uhren einfach anders. Hier wird genauso selbstverständlich über antike Mythen gesprochen wie über die Neuigkeiten der vergangenen Woche. Feste im Frühling werden seit Generationen im Frühling gefeiert. Vergangenheit und Gegenwart begegnen einander auf Schritt und Tritt.

Diese Beständigkeit ist auch in der Sprache zu hören. Das Sicilianu ist eine eigenständige Sprache, die älter als das Italienische ist und zahlreiche Einflüsse aus dem Griechischen, Arabischen, Normannischen und Spanischen aufweist. So stammt das Wort sciàrra („Streit“) vom Arabischen šijār, während taliàri („schauen“) seinen Ursprung im Katalanischen talaiar hat. Auf einem Markt in Sciacca oder in einem Bergdorf oberhalb von Agrigent lassen sich noch heute die Stimmen all jener vernehmen, die hier einst gelebt haben. Genau diese Seite Siziliens ist es, die Menschen jedes Jahr aufs Neue zurückkehren lässt.

An der Südwestküste Siziliens erstreckt sich auf 230 Hektar unberührter Natur auch das Verdura Resort. Umgeben von alten Olivenhainen liegt es nah genug an den kleinen, aber lebendigen Orten, in denen Sie das Inselleben aus nächster Nähe kennenlernen können. Zugleich liegt es weit genug entfernt von den ausgetretenen Touristenpfaden, um die Insel in aller Ruhe zu erkunden.

Wie die Insel selbst laden auch die Rocco Forte Private Villas des Resorts dazu ein, einen Gang zurückzuschalten und das Leben bewusst zu genießen. Jede von Olga Polizzi entworfene Villa ist so gestaltet, dass sie Menschen zusammenbringt und zugleich Raum für Rückzug bietet. Maßgefertigte Möbel aus der Region und eine moderne Einrichtung bestimmen die Innenräume, in denen es überall kunstfertige Details zu entdecken gibt. Der private Pool und die Terrasse werden ganz von allein zum gemeinsamen Treffpunkt, an dem Familien nach einem sonnenverwöhnten Tag zusammenkommen. Je öfter Sie in diese Villen zurückkehren, desto mehr werden Sie sich wie zu Hause fühlen – jedes Jahr und jede Saison ein bisschen mehr.

Jahr für Jahr an diesen Ort zurückkehren zu können, ist einer der Vorteile eines eigenen Zuhauses auf der Insel. Ganz in der Nähe, bei Marsala und Trapani, wird Salz noch immer mit langen Holzrechen von Hand aus flachen Becken gewonnen. Neben Windmühlen, wie man sie aus Holland kennt, trocknet das Salz zu weißen Kegeln aufgetürmt in der Sonne. In dem besonderen Mikroklima am Fuße des Vulkans Ätna reifen Blutorangen, die so tiefrot sind, dass ihr Saft auf dem Schneidebrett Spuren hinterlässt. Nicht ohne Grund bezeichnen die Sizilianer manchmal ihre Insel als la cucina di Dio, Gottes Küche. Diese Haltung spiegelt sich auch in den zehn Restaurants und Bars des Resorts wider, in denen authentische, saisonale Gerichte mit Zutaten aus dem eigenen Bio-Garten zubereitet werden.

So wie die Erntezeiten prägen auch die Feste das Leben auf der Insel. Wenn Anfang März die Mandelbäume in voller Blüte stehen, feiern die Menschen in Agrigent das Fest der Mandelblüte (Sagra del Mandorlo in Fiore). Im Sommer ziehen feierliche Prozessionen durch Caltabellotta. Dabei tragen Einheimische Statuen der Schutzheiligen auf ihren Schultern durch mit Laternen geschmückte Straßen. Auf diese Weise bewahrt Sizilien seine Bräuche und Traditionen.

Und davon können Sie sich inspirieren lassen. Unternehmen Sie am Morgen einen Bootsausflug zur Scala dei Turchi, der treppenartigen Steilwand aus weißem Mergel, die ihren Namen den sarazenischen Piraten verdankt, die hier einst vor Anker gingen. Oder verbringen Sie Ihren Nachmittag bei einer entspannten Partie Golf auf einem der Meisterschaftsplätze mit Blick auf das azurblaue Mittelmeer und lassen Sie sich anschließend im Irene Forte Spa verwöhnen. Am Abend gönnen Sie sich auf der Terrasse ein Glas Etna Rosso und lassen den Tag noch einmal Revue passieren, während am Horizont die Sonne langsam verschwindet.

Im Sizilianischen gibt es das Wort abbentu, was so viel wie Ruhe, Frieden, Erholung bedeutet. Ein Gefühl, das sich einstellt, wenn man an einem Ort wirklich angekommen ist. Eine Villa im Verdura Resort zu besitzen, bedeutet auch, dieses Gefühl nie mehr loszulassen.

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