Die klimatarische Ernährung

Ein ökologischer Ansatz zum Thema Essen

"Wir befinden uns an einem wirklich aufregenden Wendepunkt, was das Thema Ernährung angeht, sowohl in Großbritannien als auch in ganz Europa. Unsere Gäste interessieren sich immer mehr für großartige Kochkunst, Köche und erstklassige lokale Zutaten. Ich glaube, dass Rocco Forte Hotels als Marke gut aufgestellt ist, um ein ansprechendes und breiteres kulinarisches Angebot zu schaffen, das die ohnehin schon außergewöhnliche Gastfreundschaft ergänzt", erklärt Sternekoch Adam Byatt, unser kulinarischer Direktor des Charlie's Restaurant in London, Großbritannien.

Angesichts des zunehmenden Bewusstseins für die Auswirkungen, die wir auf unseren Planeten haben, bewegen sich viele von uns in Richtung einer "klimatischen" Ernährung mit geringeren Umweltauswirkungen. In diesem Ratgeber erkunden wir dieses populäre Ernährungskonzept.

 

Was sind Klimatarier?

Einfach ausgedrückt: Klimatarier essen das, was am wenigsten schädlich für die Umwelt ist.  Dazu gehört der Verzehr von Zutaten, die lokal produziert wurden und eine geringe CO₂-Bilanz haben.

Der Begriff Klimatarier ist seit 2015 im Cambridge Dictionary enthalten und gewinnt immer mehr an Bedeutung, da auch unsere Verantwortung für die Umwelt wächst. Restaurants gestalten ihre Speisekarten klimafreundlich, Apps wie Kuri bieten klimafreundliche Rezepte an und Unternehmen wie das Tech-Startup Moonshot verkaufen "Nachhaltigkeitssoftware", um Lebensmittelunternehmen zu ermutigen, ihre Umweltauswirkungen zu erfassen und zu überwachen.

 

Wie werde ich Klimatarier?

Die Verbraucher werden sich der Auswirkungen ihrer Ernährungsgewohnheiten auf die Umwelt immer bewusster und reagieren darauf. Eine einfache Regel, um Klimatarier zu werden, besteht darin, dass Sie bei Ihren täglichen Entscheidungen die Auswirkungen auf die Umwelt berücksichtigen. 

Klimatarier haben erkannt, dass Vegetarier zu sein nicht mehr die Lösung ist, um den Klimawandel aufzuhalten. Der Verzicht auf Fleisch zugunsten von Gemüse, das in Gewächshäusern angebaut wird und dann Tausende von Kilometern zurücklegt, um in Ihre Einkaufstasche zu gelangen, könnte zum Beispiel Ihre CO₂-Bilanz vergrößern, anstatt sie zu verringern. 

Viele Klimatarier sind zwar keine Vegetarier, aber sie achten darauf, dass das Fleisch, das sie konsumieren, von lokalen Bauernhöfen stammt und nicht aus Massentierhaltung in Übersee. Außerdem kaufen sie Obst und Gemüse der Saison, vermeiden Lebensmittelverschwendung, wählen Produkte mit palmölfreien Etiketten und ersetzen Fertiggerichte durch selbstgekochte.

 

Wo Sie bei uns in Europa speisen können

Mehrere unserer Restaurants in Europa haben bereits Menüs zusammengestellt, die einer klimatischen Denkweise entsprechen. In Sizilien können Sie mit der Verdura Società Agricola (Verdura Bio-Bauernhof) unsere selbst angebauten Produkte genießen. Auf unserem 230 Hektar großen Anwesen im Verdura Resort haben wir 2.000 Olivenbäume, 3.000 Orangenbäume, 250 Mandelbäume, 150 Feigenkakteen, 120 Granatapfelbäume und 50 Zitronenbäume. Unser Bio-Gemüsegarten erstreckt sich über 2.600 m² Land, auf dem aromatische Kräuter und Bio-Gemüse angebaut werden, wie Artischocken, Auberginen, Tomaten, Paprika, Melonen, rote Paprika, Bohnen, Rosmarin, Salbei, Minze, wilder Fenchel und vieles mehr. Wir pflücken diese Zutaten jeden Tag von Hand, um sie in unseren Restaurants und Bars zu servieren. Wir stellen auch unser eigenes Olivenöl und verschiedene Pestos und Pâtés her, die Sie mit nach Hause nehmen oder zu Ihnen nach Hause bestellen können.

Das Sophia's im Münchner The Charles ist bekannt für seine sogenannte botanische Bistronomie, d.h. das Restaurant verwendet Zutaten aus den alten botanischen Gärten, die an das Hotel angrenzen, sowie Produkte, die von lokalen Erzeugern handverlesen wurden. Der handwerklich hergestellte Käse stammt von Käsereien, Bergbauernhöfen und Klöstern, während das Fleisch und der Fisch wie Wild und Forellen vom Gutshof-Polting, einem 1899 gegründeten Familienbetrieb in Bayern, bezogen werden.

In Großbritannien ist unser Chefkoch Adam Byatt ein Experte für lokale, saisonale Produkte und kreiert in unserem renommierten Restaurant Charlie's im Londoner Brown's Hotel klassische britische Gerichte mit einem modernen Touch. Auch das Number One im The Balmoral in Edinburgh bezieht seine Zutaten von einer ausgezeichneten Liste vertrauenswürdiger Landwirte und Fischer, um schottische Küche mit einem zeitgemäßen Flair zu kreieren.

 

Entdecken Sie in unseren Hotels in ganz Europa eine vielfältige Auswahl an frischen, lokal erzeugten Gerichten.


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